von Dominique Omakowski

Ende Maerz, am 14. Adar des hebraeischen Kalenders um genau zu sein, wurde Purim gefeiert. An diesem Feiertag gedenken die Juden der Vereitlung Hamans Plan, alle Juden an einem einzigen Tag umzubringen. Haman war einst der höchste Regierungsbeamte des persischen Königs, der jedoch widersprach und seinen Beamten mit dem Tode bestrafte.

Die Tradition besagt, dass man an Purim so viel Alkohol trinken muss, bis man nicht mehr gut von boese unterscheiden kann. Gleichzeitig verkleidet man sich, wie es bei den Christen am Karneval der Fall ist. Es finden Umzuege statt und jeder wird reichlich beschenkt.

Besonders ist auch das Ozen Haman (Ohr des Haman), welches speziel in der Zeit um Purim herum symbolisch verspeist wird (Abbildung: Hamantaschen).

Und wie immer faellt auf, dass so gut wie jeder juedische Feiertag in irgendeinem Sinn mit der Verfolgung der Juden zu tun haben muss.