You are currently browsing the daily archive for September 6th, 2007.

von Dominique Omakowski

Lager1Letzten Dienstag bin ich gemeinsam mit meinen Arbeitskollegen und unseren Kunden zu einer zwei-Tage Fahrt zum See Genezareth aufgebrochen. Der liegt im Nord-Osten des Landes und stellt die primaere Wasserquelle des Landes dar.

Dort kamen wir nach drei Stunden Busfahrt auch an, was so ziemlich die laengste Fahrt ist, Seeedie hier moeglich ist, da das Land hoellisch klein ist. Fuer alle, die nicht wissen, was der See Genezareth ist: ja das ist das Gewaesser ueber das Jesus einst zu laufen vermochte.

Der erste Morgen wurde zum Baden und schwimmen genutzt. Wir waren an einem recht ruhigen Strand, in einer art Ferienanlage, wo wir gemeinsam mit einer Gruppe mexikanischer Juden (Die uebrigens unglaublich gut Fussball spielen, vor allem die Frauen!) gecampt, also unter freiem Himmel geschlafen haben.

Am ersten Nachmittag ging es dann nach Tiberias, der groessten Stadt am See und beliebtes Urlaubsziel der Israelis. Dort gibt es viele Laeden, die man auch aus Deutschland kennt. Beispielsweise Zara. BootfahrtNatuerlich gibt es hier auch viele Hotels, die teilweise astronomische Groessen angenommen haben. Die Strassen sind ziemlich gefuellt und man hat teilweise ein recht orientalisches Flair, das aber auch in anderen Staedten Israels wiederzufinden ist.

Von der Stadt aus ging es dann auf den See. Ein typischer Touristenkutter diente als Transportmittel En Geviund gleichzeitig als Diskofloor fuer die Behinderten. Der Ausblick auf die Stadt war im spaeteren Sonnenuntergang dann auch sehr romantisch… Trotz der Naehe zum syrischen Feind, wurden wir weder abgeschossen, noch niedergebombt. Komisch, im deutschen Fernsehen sieht das aber anders aus!

Der erste Tag war problemlos ueberstanden und Dominiquedann ging es zum schlafen zurueck ins Camp. Am naechsten Morgen, es war nun schon Mittwoch, brachen wir relativ frueh auf, um in einem nahe gelegenen Kibbutz zu mittag zu essen. Ihr koennt euch vorstellen, es war auch dort sehr, sehr schoen und ich habe gluecklicherweise genug zu essen bekommen. Ich hoffe das Bild rechts beweist dies zu genuege! (Man beachte: keine Spuren der Folter)

GolanAnschliessend fuhren wir weiter in die Golanhoehen, wo – Ueberraschung – nichts von der Anspannung zwischen Syrien und Israel zu sehen war. Auf dem Bild ist uebrigens das Dreilaendereck Israel – Jordanien – Syrien zu sehen. Zu meiner Verwunderung war zumindest dort nichts von Hochruestung und stark bewachter Grenze zu sehen. Der Grenzzaun ist uebrigens kleiner, als der, den wir Dorf-Golanhier um das Behindertenheim haben. Na gut, diese Propaganda soll nicht darueber hinwegtaeuschen, dass Syrien heute auf einen Israelischen Kampfjet geschossen hat.

Hier ist uebrigens ein Jordanisches Doerfchen in der Ferne. Fuer alle, die es nicht wissen: Jordanien hat Israel vor “langem” anerkannt und es herrscht Frieden zwischen den Voelkern.Hammet-Gader

Vorbei an diesem geschichtstraechtigen Land war das Ziel ein Hoehenthermalbad nahe der jordanischen Grenze (Hammat Gader). Dort gab es dann das besagte gesunde Wasser. War echt ein Spass bei 41 Grad Hitze in 55 Grad warmen Wasser zu hocken. Ein mal raus, waren alle froh nicht zurueck zu muessen.

RuineDoch hier gab es noch mehr: z.B. die Ruine eienr roemischen Anlage, die hier wohl schon seit ueber zweitausend Jahren steht oder ein Park mit Tieren wie Gazellen oder Krokodilen (oder Alligatoren, was auch immer…). Ja, ich bin ganz nett herumgekommen auf der Fahrt, hat sich wirklich gelohnt. Die Landschaft ist ueberwaeltigend, die Menschen waren super nett und die Behinderten haben nicht zu viel Arbeit gemacht :)

Tags: , , , , , ,